
**Edging** Punk rockers ‘Edging’ come armed with crushing riffs, searing sax, and unapologetic queer chaos. Their music encompasses the mess that is modern life, resulting in an eruption of sound and sweat that borders on a religious experience. Edging has shared the stage with Amyl and the Sniffers, Upchuck, Snooper, Les Savy Fav, Die Spitz, Lambrini Girls, Pigs x7, Lydia Lunch, and many more. They already released a couple of album, “Good Sex Music” (2023) and “Concrete Cumming” (2024). Their third records, “Unload your Shame”, will be out on the 5th of june. **Maneuverputš** Einen Drummer, eine E-Gitarre spielende Frontfrau und den Mut, eigene musikalische Ideen abseits des Mainstreams umzusetzen – mehr braucht es nicht für guten Punk. Maneuverputš aus Hamburg beweisen das einmal mehr. Anfang 2026 im Hafenklang als One-Woman-Projekt von Mara gestartet und kurz darauf durch Simon ergänzt konnten die beiden bereits nach wenigen gemeinsamen Auftritten zu einem gut harmonierenden, sympathischen Duo reifen. Optimistische Frohnaturen seien aber gewarnt: Wer angesichts zwischenmenschlicher Harmonie und des harmlos-kryptisch im Sütterlin daherkommenden Bandschriftzuges Wohliges oder gar Lebensbejahendes erwartet, wird bitter enttäuscht werden. Und das mit voller Absicht und zurecht. Maneuverputš will niemandem eine schöne Zeit bescheren und sie treten auch nicht an, irgendwelche Herzen zu gewinnen. Vielmehr liefern sie den Soundtrack zu innerer Zerrissenheit in einer dystopischen Welt. Düster-aggressiv hämmern sich die zumeist auf Englisch intonierten Texte in die Hirne der Zuhörer, während sich die Musik zwischen verzerrtem Garage- und sich bis ins hypnotische steigerndem Postpunk bewegt. Nur so lassen sich ihre Emotionen kanalisieren, nur so ergibt ihre Musik Sinn und nur so machen sie auf eine gleichsam mitreißende wie zutiefst beunruhigende Weise Lust auf mehr.